
Oft gehört – doch was ist das eigentlich?
Ohne Zäune und ohne waldfremde Werkstoffe künden Holztafeln vom FriedWald ode einem RuheForst. Jeder darf ihn betreten, ohne Öffnungszeiten und ohne Verbotstafeln. Es ist ein freies, offenes, zur Begegnung einladendes Fleckchen Wald. Es gibt mehrere Möglichkeiten, im Wald seine letzte Ruhe zu finden.

Einzel-, Familien- oder Freundschaftsbäume
Hier dürfen Sie sich einen Baum aussuchen, der entweder ganz allein für Sie, für Ihre Familie oder für Ihre Freunde zur letzten Ruhestätte wird. Der Baum kann mit einer Namenstafel ausgestattet werden und wird von nun an Ihre persönliche Erinnerungsstelle.

Gemeinschaftsbaum
Sie finden in einer Einzelruhestätte an einem Gemeinschaftsbaum Ihre letzte Ruhe. Auch dort können Sie Ihren Namen auf einer Namenstafel eintragen lassen.
Die von Ihnen erworbenen Bäume bleiben bis zu 99 Jahre (ab Pachtbeginn des Waldgebietes) in Ihrem Besitz und werden von der Natur und dem
Förster gepflegt.
Der Baum kann ein Teil Ihres Lebens werden und den Tod begreiflicher machen.
Die Beisetzung im Wald
So individuell wie Ihr ausgesuchter Baum kann auch die Beisetzung sein. Erlaubt ist alles, was nicht in die Natur eingreift und / oder im Wald zurück bleibt. So dürfen Sie Ihre Haustiere mit zur Beisetzung nehmen, selber singen oder Musik machen, auch ein Picknick ist denkbar. Sei es der komplette Spielmannszug Ihrer Hobbykapelle oder Ihr liebstes Reitpferd: Alles, was Sie wieder mitnehmen, dürfen Sie mitbringen.
Wir wollen nicht in den Wald eingreifen, die Grabstelle sieht nach dem Schließen des Grabes aus, wie vor Öffnen des Grabes. Bitte beachten Sie: Blumengestecke müssen wieder mitgenommen werden, Kerzen sind nicht gestattet.

Die Ausgestaltung der Beisetzungszeremonie kann, muss aber nicht, komplett von Ihnen übernommen werden: vom Ausheben des Grabes über das Tragen der Urne bis hin zur eigentlichen Beisetzung. Auf Berliner Friedhöfen ist das zum Beispiel nicht gestattet. Nicht nur der Wald und Ihr Baum, auch die Beisetzung selbst wird so (be-)greifbarer.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an uns. Wir nehmen uns gern Zeit, Ihnen den Ablauf, die Philosophie und alles Wissenswerte näherzubringen.
Siehe auch: Feuerbestattung als Voraussetzung, Seebestattung und Bestattung in den Schweizer Bergen.
Häufige Fragen
Welcher FriedWald / RuheForst liegt in der Nähe von Berlin?
Rund um Berlin gibt es mehrere FriedWald-Standorte in Brandenburg, zum Beispiel in Oberkrämer, im Mühlenbecker Land, Nuthetal Parforceheide, in Bernau, Fürstenwalde, Templin und Rheinsberg. Einen RuheForst finden Sie in Nauen oder Eberswalde. Wir organisieren die Überführung und den Beisetzungstermin für Sie.
Wie lange bleibt ein Baum in Familienbesitz?
Bis zu 99 Jahre. Die Wälder werden immer auf 100 Jahre von FriedWald oder RuheForst gepachtet und für die verbleibende Pachtzeit an Sie vergeben. Der Baum wird von der Natur und einem Förster gepflegt, Grabpflege durch Angehörige entfällt.
Darf im Wald Blumenschmuck abgelegt werden?
Nur waldtypische, selbst gepflückte Blumen dürfen bleiben. Gestecke, Kränze und Grabschmuck müssen wieder mitgenommen werden, um den Wald zu schonen. Kerzen sind grundsätzlich verboten.
Stand: Oktober 2026
